Du wirst eines Tages sterben, das ist Fakt. Wie du den Tod für dich nutzen kannst und deinem Sinn näher kommst, erkläre ich dir heute!

Jeder Mensch wird eines Tages das Zeitliche segnen, bis zu dem Tag an dem unsere Hirne in Druiden gepflanzt werden. Solange dies nicht der Fall ist, können wir die Mortalität für uns nutzen.

Der Tod und seine Szenarien

Es gibt verschiedene Szenarien in denen der Tod ein wahrhaft wegweisendes Instrument sein kann. Da hätten wir zum einen folgendes Szenario:

Stelle dir vor du stirbst in einem halben Jahr, du bist unheilbar krank. Welche Dinge würdest du noch heute tun? Was wären deine Ziele für das halbe Jahr? Wie würdest du mit dieser restlichen Zeit umgehen?

In diesem Gedankenspiel wird schnell deutlich, dass die wenigsten ihren jetzigen Job weiter durchführen würden. Die meisten würden ganz andere Dinge in ihrem Leben machen, ihre Träume verfolgen. Hier habe ich dir einmal die fünf Dinge aufgelistet, die Menschen am meisten bereuen vor ihrem Tod.

Tod – Szenario zwei

Ein weiteres Szenario ist deine eigene Grabrede. In diesem Gedankenspiel stellst du dir vor, du bist auf deiner eigenen Beerdigung. Deine engsten Freunde, deine Verwandten und deine Familie ist vor Ort. Es stehen drei Personen aus dem Publikum auf und halten eine Grabrede über dich. Was würden diese Personen sagen bzw., was sollten sie deiner Meinung nach sagen? Wie würde eine perfekte Grabrede aussehen? Was würdest du dir wünschen? „… saß den ganzen Tag vor dem Fernseher und hat eigentlich nichts in seinem Leben erreicht.“ Ist wahrscheinlich nicht der Satz den du hören möchtest.

Setze dich einmal hin und kreiere dieses Szenario. Auch auf diese Weise kann dir schnell bewusst werden, welche Charaktereigenschaften, Ziele und Träume für dich erstrebenswert sind.

Den Tod als tägliche Motivation

Doch neben all den Szenarien kann man die Mortalität auch als täglichen Motivator benutzen. Wer Probleme hat in die hohen Gänge zu kommen (so wie ich) der brauch ab und an den extra Kick. Aus diesem Grunde habe ich mir auf mein Handy und meinen Desktop ein Widget geladen, welches mir anzeigt wie viele Tage ich noch zu leben habe. Momentan steht die Uhr bei ca. 13.000 Tagen, bis ich mein 60. Lebensjahr erreiche.

Wieso 60?

Weil ein Drittel der Menschen ab dem 60. Lebensjahr körperlich eingeschränkt ist. Wenn ich zu diesem Teil gehören sollte, dann wars das möglicherweise mit meinen Träumen. Deswegen bin ich darauf bedacht meine Ziele und Träume jetzt zu verwirklichen und nicht in 40 Jahren. Die Uhr erinnert mich jeden Tag an meine Sterblichkeit. Aus diesem Grund kann ich mich manchmal eher dazu aufraffen Dinge zu tun die für mich wichtig sind.

Stoiker

Gerne lese ich Bücher über die Sterblichkeit und den Tod. Zum Beispiel Seneca oder Marc Aurel, welche beide Stoiker sind und somit oft über den Tod sprechen. Sie sind beide der Meinung, dass wir die Zeit die uns gegeben ist, nutzen sollten. Nur dann Leben wir ein erfolgreiches und glückliches Leben. Schau dir die Top 10 meiner Persönlichkeitsentwicklungsbücher an, dort findest du zwei Exemplare.

Ich hoffe diese eher unkonventionelle Methoden können dir helfen, das Quäntchen Motivation und Richtung in dein Leben zu bekommen, nach denen du möglicherweise gesucht hast.

In diesem Sinne: Führe dir den Tod vor Augen!

Dein Deniz


P.S: Hier ein Video zu Seneca und Aurel:

 

Kategorien: Werkzeugkiste

Deniz

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