Meine Geschichte…

„Deniz, du musst studieren, dann wird es dir richtig gut gehen.“

Diesen Satz habe ich in der Form von allen Seiten gehört, aber stimmte es? Darüber hatte ich mir nie Gedanken gemacht.

Angefangen zu arbeiten habe ich bereits mit 16 und war immer in irgendeinem Beruf neben Schule und Studium: Kassierer, Medikamentenauslieferer, Schraubensortierer, Bandarbeiter, Mädchen für alles…

Schnell habe ich gelernt, dass die Gleichung „Eigene Zeit gegen Geld“ mein Leben bestimmt. Wenn ich mein Lebensunterhalt verdienen wollte, musste ich mit eigener Zeit bezahlen. Zeit gegen Geld, ein trügerisches Konzept. Kann man wirklich einen Geldwert für deine Lebenszeit festlegen?

Die Schule war easy, das Studium ebenfalls. Irgendwie wurschtelte ich mich hindurch. Zwar brauchte besonders das Studium sehr, sehr lange, aber es funktionierte. Die Arbeit nebenbei war sicher nicht zuträglich.

Was ich nicht begriff: Wieso hatte ich so unglaublich wenig Motivation? Wieso interessierte mich rein gar nichts von dem, was ich dort tat? Wieso stand ich auf und hasste den Tag schon, bevor er begann?

Meine Wege zur Uni (wenn ich mich dort einmal hin bewegte), waren geprägt von dem Gedanken: „Ist das alles? Kann das wirklich das Leben sein?“

Meine Wege zur Arbeit waren geprägt von: „Wenn ich die ersten zwei Stunden überstehe, dann überstehe ich auch die restliche Zeit…“

Sollte das alles sein? Meinen Körper mit Wiederwillen an Orte tragen, die ich verabscheute?

Nach dem Studium den Beruf beginnen, im Hamsterrad feststecken und auf die Rente warten. Diese Aussicht danach… naja…sagen wir ich fühlte mich nicht unbedingt angetan.

Zu allem Überfluss steckte ich in einer Stadt fest, die ich hasste, in einer Beziehung, die beide Seiten unglücklich machte und ohne Aussicht auf ein mich zufriedenstellendes Leben. Die Lustlosigkeit aus Beruf und Studium machte sich in jedem Bereich meines Lebens breit. Ich fraß nur Müll und bewegte mich höchstens zum Kühlschrank.

All das habe ich überwunden und bin auf dem Wege, mir mein eigenes Leben aufzubauen. Ich treffe eigene Entscheidungen. Ich liebe die Dinge, die ich tue. Ich habe das Ruder endlich selbst in die Hand genommen…

Was ich heute sehe:

Ausblick Empire State Building

Ich habe verstanden, dass die Menschen, die mir damals erzählten wie man lebt, selbst keine Ahnung hatten und haben. Wer will es ihnen verübeln? Alle Leben nach den Maßstäben der Gesellschaft. Entweder du funktionierst oder du wirst ersetzt.

Es ist traurig, wenn ich mich umschaue und sehe, dass egal ob jung oder alt, die Lust zu leben verschwunden ist. Es wird gemeckert, genörgelt, geheult, aber nichts geändert.

Liebe ist etwas Tolles, aber kennst du wirklich viele Beziehungen, in denen du sagen würdest: „WOW, die zwei, die haben herausgefunden wie es funktioniert!“?

Männer haben zumeist vergessen, was einen Mann ausmacht. Frauen übernehmen zwangsläufig die Rolle des Mannes. Das dieses Konzept beide nicht zufriedenstellt wird deutlich wenn man sich Scheidungsraten anschaut, die bei über 40% liegt.

Viele Männer und Frauen setzen sich nie auseinander mit dem, was sie wollen. Ob es um Träume, Visionen und Ziele geht. Dies führt vereinfacht dazu, dass wir alle nicht wirklich wissen, wer wir sind und welche Rolle wir auf dieser Erde spielen. Das Beziehungen darunter leiden, liegt auf der Hand.

Wo mich mein Weg hinführt?

Times Square 2016

Keine Ahnung. Aber ist das nicht das Spannende?

Weniger zu tun habe ich nicht unbedingt, eher mehr. Der Unterschied ist: Ich investiere meine Zeit in die richtigen Dinge. In die Dinge, die mir Spaß machen, die meinen Zielen entsprechen, die einen Sinn ergeben. Ich habe meine Träume gefunden.

Sicher, es ist nicht einfach deinen ganz eigenen Weg, deinen eigenen Traum zu finden. Aber dich neu zu erschaffen, schenkt dir mehr, als du es dir jemals erträumt hättest.

„If it were easy, everyone would do it.“ – Tom Hanks

Dein Traum kann alles sein. Möglicherweise erfüllt es dich, Buchhaltung bis zum Erbrechen auszuüben. Vielleicht ist es aber auch das Leben auf Bali inklusive morgendlichem Spaziergang am Strand. Das weißt nur du.

Mein Ziel

Ich möchte dir den Anreiz geben, aktiv darüber nachzudenken, ob das Leben was du führst, wirklich deines ist. Oder ist es womöglich das Leben, welches alle von dir erwarten?

Ich möchte dir Bewusstsein schenken, auch mal für die wichtigen Dinge zu pausieren. Einfach das Leben genießen. Klar, ein Teil von uns befasst sich mit der Erfolgsorientierung, aber manchmal muss man der inneren Ruhe in seinem Leben Einzug ermöglichen.

Ich möchte dir den Anreiz schenken, über dich hinauszuwachsen, Abenteuer anzugehen von denen du noch in 20 Jahren sprechen wirst.

Ich möchte dir Leidenschaft schenken und dich inspirieren neue Wege zu gehen. DU kannst sein wer du willst, machen was du willst und dein eigenes Leben führen. Das Glück zu finden, liegt in deiner eigenen Hand.

Ich möchte dich dazu bewegen, die Frau, den Mann, der die gefällt einfach anzusprechen. Egal wo. Egal wann.

Ich möchte dir deine Ängste zu einem Freund machen, der dir zeigt, wo das Schöne der Welt versteckt ist. Und zwar nicht in der bequemen Komfortzone, ohne Angst und Wachstum. Sondern dahinter. Hinter der Angst, weit draußen, ohne Sicherheit.

Ich möchte dir helfen deine Rolle zu finden und ein glücklicheres Leben zu führen.

„Man bereut nie, was man getan, sondern immer, was man nicht getan hat.“ – Marc Aurel

Deine Selbstverwirklichung, ist mir eine Freude

Wieso? Weil ich glaube, dass die Welt ein besserer Ort wäre, wenn mehr Menschen in ihrem eigenen Traum, in ihrem eigenen Leben leben.

Gleichzeitig wäre eine solche Welt, meiner Meinung nach, wesentlich weniger anfällig für Hass in jeglicher Form.

Stelle dir vor, morgens würden dir Menschen begegnen, die vor Glück und Leidenschaft strahlen und nicht wie Zombies durch die Gegend laufen. In der Hoffnung nach der Rente hört die Misere auf. Oder sie warten auf den nächsten Feiertag, um sich eine Auszeit von den künstlichen Büroleuchten und Topfpflanzen zu gönnen.

Zu welcher Seite zählst du dich? Zombie oder Leidenschaft? Hass, Lustlosigkeit, Verbitterung,… oder Glück, Freude, Energie,…?

Denke daran: „No one is coming to safe you…“ – Nathaniel Branden

Das musst du schon selbst in die Hand nehmen.

In diesem Sinne: Fang heute an zu leben! Erschaffe dich neu!

Dein Deniz

„Life isn’t how many breaths you take, but it’s the moments that take your breath away.” – Will Smith

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