Was ich von Stephen Covey lernen durfte!

Bestimmt hast du schon mal von dem Buch „die 7 Wege zur Effektivität*“ von Stephen Covey gehört. Stephen Covey war US-amerikanischer Bestsellerautor von Selbsthilfe-Büchern. Das Buch ist mittlerweile 27 Jahre alt, aber es hat nicht an Aktualität verloren. Die Wege sind nach wie vor auf das heutige Leben anzuwenden. Ich möchte dir heute alle 7 Wege nahelegen und zeigen, was ich daraus gelernt habe. Es war damals eins der ersten Bücher, die ich gelesen habe. Es hat mich sofort überwältigt und meine Sichtweise auf einige Dinge drastisch geändert.

1. Weg: Pro-aktiv sein Leben gestalten

Pro-aktiv sein bedeutet, dass wir nicht warten sollten bis etwas passiert. Der Sinn dahinter ist, die Dinge aktiv anzugehen. Initiative zu ergreifen. Wir sind für unsere Entscheidungen selber verantwortlich. Pro-aktive Menschen gehen Veränderungen an und lassen sich nicht von Stimmungen und Gefühlen hindern. Es bedeutet der Austritt aus der Opferrolle und das übernehmen von Verantwortung.

2. Weg: Am Anfang das Ende im Sinn haben

Dieser Weg unterstreicht die Wichtigkeit von Zielen. Wenn du dein Ziel bzw. dein Ende nicht kennst, wirst du auch selten wissen, wo du anfangen sollst. Hast du ein Ziel in Aussicht, wird sich der Weg dorthin meist von alleine ergeben. Hast du dich innerlich für deine Ziele verpflichtet, wirst du nicht mehr einfach nur in den Tag hinein leben.

3. Weg: Das Wichtigste zuerst

Dieser Weg war für mich anfangs schwer zu verstehen. Es geht hierbei nicht um Aufgaben, die als erstes erledigt sein sollen. Vielmehr geht es darum, nach den Dingen zu leben, die uns am meisten Antreiben. Nach unseren Werten und Prinzipien. Wir sollten unsere Aufgaben um unsere Antreiber bauen, so erlangen wir ein hohes Maß an Effektivität.

4. Weg: Win/Win denken

Für mich persönlich, einer der wichtigsten Wege. Das Win/Win denken bedeutet für mich, ich stehe mit jedem Menschen auf Augenhöhe und beide haben was von dieser Beziehung. Die Beziehung wird bereichert durch den gegenteiligen Vorteil und Respekt beider Personen. Keiner der beiden nimmt den Anderen im Win/Lose denken aus. Alle Personen gehen konform mit den Lösungen und Entscheidungen die getroffen werden. Erfolge werden nicht auf Kosten anderer erzielt. Der Weg wird auf einer gemeinsamen Basis geschaffen und verfolgt.

5. Weg: Erst verstehen, dann verstanden werden

Stephen Covey geht davon aus, dass es besser ist, erst die anderen zu verstehen und ohne die Absicht zu antworten zuzuhören. Laut ihm beginnt dann erst wirkliche Kommunikation und wir treten in einen Zustand ein, in dem wir wahre Beziehungen aufbauen können. Oftmals verlangen wir, dass uns die anderen verstehen sollen, dabei haben wir aber nicht mal versucht die anderen zu verstehen. Es ist wichtig, verstehen zu wollen und verstanden werden zu wollen in Ausgleich zu bringen und es miteinander arbeiten zu lassen.

6. Weg: Synergien erschaffen

Wenn Synergien erzeugt werden sollen, werden Stärken gebündelt und vereint. Ziel ist es eine höhere Vielfalt an Fähigkeiten wahr nehmen zu können. Schwächen werden so größenteils kompensiert. Synergien erzeugen wir, wenn wir erkennen, dass wir unterschiedlich sind, dies akzeptieren und respektieren. Synergie bringt Teams zu einem Maximum an Effektivität, wenn Meinungsverschiedenheiten abgelegt werden. Dieser Weg hat mir geholfen zu verstehen, warum es wichtig ist, sich Teams aufzubauen. Früher wollte ich immer alles alleine schaffen, aber als mir erstmal klar wurde, dass man mit den unterschiedlichsten Leuten effektiver und produktiver arbeiten kann, hat sich das ganz schnell gelegt. Ich habe erkannt, dass durch Synergien, andere bessere Ideen entstehen, weil jeder eine andere Sichtweise hat. Dadurch kommt es zu spektakulärem Output.

7. Weg: Die Säge schärfen

Unter dem Punkt die Säge schärfen, verstehe ich, dass wir unseren Körper, auf allen Ebenen, pflegen. Angefangen bei der physischen Ebene, die die sportliche Betätigung, eine gesunde Ernährung und das Stress-Management beinhaltet. Weitergehend die mentale Ebene, auf der wir lernen, lesen, planen und schreiben. Auf der sozialen Ebene brauchen wir Kontakt und den Austausch mit unseren Mitmenschen. Dabei dreht es sich um Mitgefühl, anderen etwas Gutes zu tun oder das Verlassen der Einsamkeit. Und zu guter letzt die spirituelle Ebene auf der wir uns mit unserem Innenleben beschäftigen. Wir stellen unsere Werte fest und leben nach ihnen. Auf dieser Ebene wird Meditation praktiziert und Kontakt zum Unterbewusstsein hergestellt. Die Säge ist also in diesem Zusammenhang unser Körper, den wir ständig pflegen und verändern sollten. Nur durch stetige Änderung in den einzelnen Bereichen kann er wachsen und immer mehr Potential entwickeln.

Letzte Worte

Die 7 Wege zur Effektivität*

Die ersten drei beschriebenen Wege stehen für den privaten Erfolg. Hierbei geht es um Selbstmanagement. Wenn wir Pro-aktiv leben, können wir uns selbst besser führen und daraus resultiert, dass wir uns am besten managen können. Wege 4-6 stehen für den öffentlichen Erfolg. Hierbei müssen wir zuerst Win/Win denken und dann weitergehend Menschen verstehen und Meinungsverschiedenheiten beseitigen. Daraus ergibt sich dann, dass Synergien optimal genutzt werden können. Um aber die Wege 1-6 wirklich komplett ausnutzen zu können, ist es wichtig, den 7. Weg voll auszuleben und seine Säge zu schärfen. Die 7. Weg ist der wichtigste Weg, er umfasst das ganze Spektrum der anderen 6. Wege. Stephen Covey sagt dazu auch, P=PK. Das bedeutet in dem Fall nichts anderes als, Produktion=Produktionskapazität. Der Körper ist in dem Fall die Produktionskapazität die optimal gepflegt werden muss, damit die Produktion den best möglichen Output erzielen kann.

Kennst du das Buch? Wirst du es dir genau ansehen? Schreibe doch in die Kommentare, wie deine Meinung zu die „7 Wege zur Effektivität“ aussieht.

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2017-02-12T13:50:13+00:00

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„Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein.“ – Jiddu Krishnamurti

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